OHNE – Zwei Hamburger, eine Mission – Entkoffeinierten Kaffee aus der Mottenkiste holen!

OHNE – Zwei Hamburger, eine Mission – Entkoffeinierten Kaffee aus der Mottenkiste holen!

Kaffee ist viel mehr als nur Koffein. Für die beiden begeisterten Wasserball-Leistungssportler bedeutet Kaffee Genuss, Entspannung und gemeinsame Zeit.

Max ist studierter Sportmanager, hat zuvor in einer Hamburger Agentur im Marketing gearbeitet und bringt seine kreative Expertise mit ein. Flo liebt die Gastronomie, ist selbstständiger Berater und konzentriert sich auf nachhaltige und innovationsorientierte Organisationsentwicklung. Beide haben das MBA-Studium Entrepreneurship & Innovation Management absolviert und anschließend gemeinsam gegründet.

Wie kams zur Idee von OHNE?
Wir lieben Kaffee – über alles. Nach dem Wasserball saßen wir oft zusammen und haben noch eine Tasse Kaffee getrunken. Dabei ist uns irgendwann aufgefallen, dass dies nicht für alle Menschen selbstverständlich ist. Hier kommen wir ins Spiel. Wir möchten grenzenlosen Kaffeegenuss für Alle möglich machen – zu jeder Zeit. Für Schwangere, die ihrem Kind nicht schaden möchten, genauso wie für die Kaffeeliebhaber, die sich auch spät abends noch eine Tasse Kaffee aufbrühen wollen.

Wo steht ihr aktuell mit OHNE?
Im Dezember 2019 hatten wir das erste Mal die Idee zu gründen. Wir haben uns danach intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und sehr viel Recherche betrieben. Im März 2020 haben wir begonnen uns intensiv mit dem Thema DECAF zu beschäftigen und haben dann, im August 2020 OHNE gegründet. Seitdem ist viel passiert. Von der Auswahl unserer Lieferanten und Partner über den Aufbau des Online Shops und der Marketingstrategie. Am 18. Oktober ging unser Online Shop schließlich live. Nun können alle ihren OHNE Kaffee bestellen – geliefert wird ab dem 23. November. Bisher hatten wir uns darauf fokussiert, alles für den Start des Online Shops vorzubereiten und uns ein Netzwerk aufzubauen. Dabei waren wir schon mit vielen interessanten Menschen und Unternehmen in Gesprächen. Im nächsten Schritt werden wir uns intensiver dem Thema Vertrieb, Branding und Marketing widmen.

Was ist euch besonders wichtig?
Ohne Schnickschnack. Ohne Gedöns. Ohne Koffein. Uns ist es wichtig, mit OHNE eine tolle Marke aufzubauen. Eine Marke mit Charakter. Der Name des Unternehmens bezieht sich nicht nur auf das Thema Kaffee. OHNE steht für viele Dinge. Wir wollen den bewussten Kaffeegenuss in den Vordergrund stellen. Deshalb haben wir ein ehrliches und qualitativ hochwertiges Produkt entwickelt – keine Chemie und keine Ausbeutung – dafür volle Transparenz. Die Koordination der Lieferkette bleibt in unserer Hand. Durch eine enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern können wir die Kontrolle behalten und unsere Qualität sichern.

Ihr sagt so schön, ihr wollt entkoffeinierten Kaffee aus der Mottenkiste holen. Was ist eure größte Herausforderung hierbei?
Die Frage beantwortet sich eigentlich schon von selbst. Die Mottenkiste ist definitiv unsere größte Challenge. Entkoffeinierter Kaffee kämpft noch mit seinem alten, schlechten Image. Leider wird den meisten entkoffeinierten Kaffees nachgesagt, dass sie nicht schmecken. Wir wollen den Leuten zeigen was geschmacklich möglich ist und wirklich im DECAF steckt.

Was sind eure Ziele mit OHNE? Wo soll die Reise langfristig hingehen?
Zunächst geht es darum, OHNE zu etablieren und mit unserem entkoffeinierten Kaffee eine Marke und einen Kundenstamm aufzubauen. Dabei wollen wir ein möglichst weites Einzugsgebiet erreichen und hoffentlich bald nach ganz Deutschland liefern. Den Namen OHNE haben wir ganz bewusst gewählt. OHNE kann langfristig nicht nur für das Produkt Kaffee stehen, sondern auch für weitere Ideen.

Ihr habt beide das MBA Studium Entrepreneurship & Innovation Management absolviert? Wie hat euch dies bei der Gründung geholfen?
In den Veranstaltungen lernt man hilfreiche Tools kennen und bekommt einiges an Wissen mit an die Hand. Wichtiger war jedoch das Umfeld, in das man durch das Studium eintaucht. Bei uns gab es tatsächlich auch einen richtigen Gründerspirit – 10 von 14 Leuten hatten in meinem Jahrgang schließlich ihr eigenes Unternehmen gegründet! Die Kontakte zu den ehemaligen Kommilitonen sowie Professoren und Verantwortlichen sind für mich sehr wertvoll.

Kamen bei euch mal Zweifel bezüglich der Gründung auf?
Zweifel hat vermutlich jeder mal. Es läuft nie nur gut. Wir waren trotzdem von Anfang an sehr fokussiert, mit einem klaren Ziel vor Augen. Das kennen wir so vom Sport – wir können quasi gar nicht anders. Wir würden jedes Mal wieder zu zweit im Team gründen. Wir ergänzen uns super und kommen schnell voran.

Was sind eure Ziele im Leben?
Flo: Projekte unterstützen, anderen Gründern helfen, Vereine im Sport unter die Arme greifen. Außerdem will ich unbedingt in den Podcast von Philipp Westermeyer.

Max: Mir ist es wichtig, den Leuten zu einem besseren Konsumerlebnis mit einem besseren Gewissen zu verhelfen. Als kleines Ziel am Rande habe ich mir gesetzt, mit OHNE im Superbowl dabei zu sein!

Wie seht ihr die Startup Landschaft in Deutschland?
Wir hatten eigentlich alles was wir gebraucht haben, um unser kleines Unternehmen bisher aufzubauen. Was man aber doch immer wieder merkt, ist, dass nur diejenigen, die das nächste große Tech-Startup hochziehen, auch mit entsprechender Aufmerksamkeit behandelt werden. Die kleinen Ideen gehen oft unter – und das sollten sie nicht – auch dies sind potenzielle Unternehmen von morgen, die Arbeitsplätze schaffen. Wir finden, das sollte mehr Anklang finden.

Wie sind eure Tipps für angehende Gründer oder diejenigen die es noch werden wollen?
Das ist einfach: Machen, Dinge ausprobieren, mit Leuten austauschen. Nimm den Spirit aus dem Studium mit. Das ist die beste Welle, auf der man reiten kann!

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